Theater und Migration
Herausforderungen für Kulturpolitik und Theaterpraxis
Artikel-Nr.:12869770
ISBN:978-383761844-0
Erschienen:07/2011
Aus der ReiheTheater
Band:Bd.39
Erschienen beitranscript
Abmessungen:225x135mm
Gewicht:343g
Seitenanzahl:234
Rezension
Besprochen in: Neue Westfälische, 26.07.2011, Joachim Göres www.via-bund.de, 9 (2011) DAMID, 7/8 (2011) www.theaterforschung.de, 10 (2011) Die Deutsche Bühne, 11 (2011)
Beschreibung
Fast ein Viertel der deutschen Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Und selbst in der Politik ist die Rede vom Einwanderungsland Deutschland inzwischen als offizielle Sprachregelung anerkannt.
Im deutschen Theater allerdings findet Migration nach wie vor nur als Marginalie statt. Den Stadttheatern fehlt das Personal, die Ausbildungsstätten erreichen bei weitem nicht den repräsentativen Anteil an migrantischem Nachwuchs - und das Publikum wird weniger und älter, aber dabei nicht bunter. Lediglich die freie Theaterszene widmet sich verstärkt der interkulturellen Wirklichkeit. Migrantenstadl als Modell?
Die Beiträge in diesem Band fragen daher u.a.: Wie soll die gesellschaftliche Selbstverständigung zum Thema Migration in den dramatischen Künsten befördert werden? Welche theaterpolitischen Konzepte initiieren den Austausch der Kulturen, welche künstlerischen Programme verhandeln den kulturellen Wandel, welche kulturvermittelnden Angebote brauchen die Bühnen? Und wie verändert eine solche Reform das Theater insgesamt?
Autoren-Info:
Wolfgang Schneider
Wolfgang Schneider, geboren 1954, ist Inhaber des ersten und bisher einzigen Lehrstuhls für Kulturpolitik in Deutschland an der Universität Hildesheim. Er ist Autor und Herausgeber von zahlreichen Schriften zur Kinder- und Jugendkultur.





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