Noch nie war das Böse so gut
Die Aktualität einer alten Differenz
Artikel-Nr.:12942266
ISBN:978-382535776-4
Einband:gebunden
Erschienen:01/2012
Aus der ReiheBeiträge zur neueren Literaturgeschichte
Band:Bd.295
Erschienen beiUniversitätsverlag Winter
Abmessungen:210x135mm
Gewicht:530g
Seitenanzahl:300
Beschreibung
Das Böse hat Konjunktur und bleibt doch unberechenbar. Lassen sich dennoch angemessene Strategien des Umgangs entwickeln, die weder die prekäre Faktizität des Bösen noch seine historische Tiefendimension ausblenden? Ausgehend von dieser Leitfrage nähert sich der vorliegende, interdisziplinär breit angelegte Band dem vielschichtigen Phänomen des Bösen in praxeologischer Perspektive. So fokussiert er Möglichkeiten eines ästhetisch wie wissenschaftlich reflektierten ,guten Umgangs mit dem Bösen. Dabei zeigt sich, dass dies nur unter Beachtung der unaufhebbaren Verwiesenheit von Gut und Böse gelingen kann. Im fächerübergreifenden Dialog der Beiträge entstehen so Reflexionen auf Dialektik, Differenz und Paradoxien der Fundamentalkategorien Gut und Böse von wissenschaftsethischer wie grundlagentheoretischer Brisanz. Der Band bietet einen gesonderten Schwerpunkt zu Marcel Beyers Kaltenburg , einem Schlüsselroman zu Konrad Lorenz, dem Autor von Das sogenannte Böse .





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