Meine Schweiz
Ein Lesebuch
Artikel-Nr.:11146303
ISBN:978-325723006-2
Erschienen:10/2010
Aus der Reihedetebe Diogenes Taschenbücher
Band:Nr.23006
Neuausg. Auflage
Erschienen beiDiogenes
Gewicht:216g
Seitenanzahl:244
Beschreibung
"Ich bin gerne Schweizer", sagte Dürrenmatt. Damit meinte er nicht die Nation, die sich in Mythen feiert, sondern das Nebeneinander und problematische Miteinander der vier verschiedenen Kulturen. Als Kleinstaat war die Schweiz für den pragmatischen Schweizer eine politische Chance: ein Staatenbund 'en miniature' und als solcher durchaus eine Art Modell für Europa. Als Vaterland war sie ihm oft ein Ärgernis.
Autoren-Info:
Ulrich Weber
Ulrich Weber, geb. 1961, Promotion an der Universität Bern, seit 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern, u.a. verantwortlich für die Nachlässe von Dürrenmatt und Highsmith, und seit 2000 auch im Centre Dürrenmatt Neuchâtel. Co-Organisator der Sommerakademie Schweizer Literatur. Veröffentlichungen: Friedrich Dürrenmatt oder Von der Lust, die Welt nochmals zu erdenken (2006); Dürrenmatts Spätwerk: Die Entstehung aus der Mitmacher-Krise (2007).
Heinz L. Arnold
Prof. Heinz Ludwig Arnold, geb. 1940, ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus als einer der besten Kenner der Gegenwartsliteratur bekannt. Er ist Herausgeber der Zeitschrift "TEXT + KRITIK", des "Kritischen Lexikons zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur" (KLG) und des "Kritischen Lexikons zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur" (KLfG).
Friedrich Dürrenmatt
Am 5. Januar 1921 kam Friedrich Dürrenmatt in Konolfingen im Kanton Bern als Sohn eines Pfarrers zur Welt. Er studierte in Zürich und Bern Theologie, Literatur, Philosophie und Naturwissenschaften. Eigentlich wollte er Maler werden, schrieb aber schon in den 40er Jahren Erzählungen. 1947 löste sein Drama 'Es steht geschrieben' einen Theaterskandal aus. Ab 1952 lebte Dürrenmatt in Neuchâtel. Mit dem Drama 'Der Besuch der alten Dame' (1956) hatte er einen Welterfolg. 1968 wurde er Theaterdirektor in Basel. In dieser Zeit schrieb er viele Neufassungen seiner älteren Werke. Friedrich Dürrenmatt starb am 14.12.1990 in Neuchâtel.
Seine erzählerischen Werke sind oft Detektivgeschichten, und seine Dramen sind oft Tragikomödien, in denen es Elemente von Satire, Farce, und schwarzem Humor gibt. Ein zentrales Thema seiner Werke ist die Macht und die Frage der Verantwortung in einer scheinbar chaotischen Welt.
1986 wurde Friedrich Dürrenmatt mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.





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