Gedichte
Artikel-Nr.:11233574
ISBN:978-315018553-7
Erschienen:04/2008
Aus der ReiheReclam Universal-Bibliothek
Band:Nr.18553
Erschienen beiReclam, Ditzingen
Abmessungen:149x98x14mm
Gewicht:136g
Seitenanzahl:319
m. 7 Abb.
Inhaltsverzeichnis
'Aus': Die Fibel
'Aus': Hymnen, Pilgerfahrten, Algabal
'Aus': Die Bücher der Hirten und Preisgedichte, der Sagen und Sänge und der Hängenden Gärten
'Aus': Das Jahr der Seele
'Aus': Der Teppich des Lebens und die Lieder von Traum und Tod mit einem Vorspiel
'Aus': Der Siebente Ring
'Aus': Der Stern des Bundes
'Aus': Das Neue Reich
Übertragungen und Umdichtungen (Auswahl)
Anhang
Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen
Literaturhinweise
Nachwort
Verzeichnis der Gedichtüberschriften und -anfänge
Rezension
"zur Hardcover-Ausgabe: "In einem umfangreichen Anmerkungsapparat wird die heute oft fremd wirkende, zwischen Klarheit und Symbolismus pendelnde Sprache sowie Formenreichtum und Finesse der Lyrik erklärt und analysiert, ohne dass Herausgeber Günter Baumann den Gefahren der Hagiographie erliegt. Das wird vor allem in seinem kurzen, nüchternen Nachwort deutlich. Umso besser informiert fühlt sich dadurch der Leser." -- Braunschweiger Zeitung "Was die neue Auswahl vorzüglich auszeichnet, das sind die Anmerkungen. Sie erläutern einzelne Vokabeln, bringen frühere Dichter ins Spiel, kommentieren - unter Zuhilfenahme von Ernst Morwitz - zahlreiche historische und biographische Details." -- Castrum Peregrini "Zweifellos gehört George mit zu den größten Lyrikern der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts; sein Name muss neben denen Trakls, Rilkes, Hofmannsthals genannt werden. Die von Günter Baumann im Reclam Verlag herausgegebene Auswahl ermöglicht es nun einem breiteren Leserkreis, in einen ersten Kontakt mit dem Werk Georges zu treten. Aus allen acht Gedichtbänden, von der Fibel bis zum Neuen Reich, finden sich Gedichte, und auch die Übertragungen und Umdichtungen wurden berücksichtigt." -- Marburger Forum - Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart "Der George-Kenner Günter Baumann hat sich der hoch zu schätzenden, nichts desto weniger sehr mühseligen Arbeit unterzogen, eine auf Glorifizierung verzichtende, 'das Augenmerk auf die Machart der Gedichte: ihren Formenreichtum, ihre Ausdrucksvielfalt, ihre sprachliche Finesse' ausgerichtete Sammlung für breite Leserkreise einzurichten, die, behutsam kommentierend und mit hilfreichen Anmerkungen versehen, einen repräsentativen Querschnitt der Dichtung Georges bietet." -- Sax - Das Dresdner Stadtmagazin
Annotation
Die umfangreiche Auswahl aus dem Werk Stefan Georges präsentiert dessen Schaffen in allen Phasen und Facetten und gibt darüber hinaus auch einen Einblick in das große Übersetzerwerk. Der umfassende Kommentar lenkt das Augenmerk dabei vor allem auf die Machart der Gedichte: ihren Formenreichtum, ihre Ausdrucksvielfalt, ihre sprachliche Finesse.
Autoren-Info:
Günter Baumann
Günter Baumann ist 1932 in Meldorf geboren. Sein Vater gab nach dem Krieg den Meldorfer Hausfreund heraus, für den er damals seine ersten Berichte schrieb.1965 verschlug es ihn als Schriftsetzermeister nach Itzehoe, doch blieb er weiter seiner Dithmarscher Heimat verbunden, insbesondere seiner Vaterstadt Meldorf und dem Nordseebad Büsum, in dem er seine Lehrjahre verbrachte. Inzwischen ist er längst im Ruhestand, schreibt aber seitdem plattdeutsche Texte in Reim und Prosa und unterstützt die Bemühungen, die plattdeutsche Sprache nicht nur im Wort, sondern auch in der Schrift lebendig zu erhalten
Stefan George
Stefan George, 1868 in Büdesheim bei Bingen geboren, war als Sohn eines wohlhabenden Weingutbesitzers nie zur Berufswahl gezwungen. Nach dem Abitur reiste er durch Westeuropa, studierte zwischendurch in Berlin u.a. Philologie, Philosophie und Kunstgeschichte, traf aber vor allem mit den französischen Symbolisten zusammen. Diese Begegnung bestärkte ihn in seiner ablehnenden Haltung gegenüber dem in Deutschland verbreiteten literarischen Realismus. Ab 1900 lebte er überwiegend in Deutschland: In München wurde er in der Schwabinger Boh me als Dichterfürst inszeniert und verehrt, in Heidelberg und Berlin verkehrte er in bildungsbürgerlichen Kreisen. 1927 wurde ihm der erste Goethe-Preis verliehen. George zog sich schließlich 1933 nach Minusio zurück, nachdem ihm Josef Goebbels die Präsidentschaft einer neuen deutschen Akademie für Dichtung angeboten hatte. Er verweigerte dieses Angebot und starb am 4. Dezember, betrauert von seinen Schülern und Verehrern.





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