Frankfurter Anthologie. Bd.27
Gedichte und Interpretationen
Artikel-Nr.:11223923
ISBN:978-345817228-4
Einband:gebunden
Erschienen:2004
Erschienen beiInsel, Frankfurt
Abmessungen:203x128x30mm
Gewicht:435g
Seitenanzahl:314
Rezension
"Das hat es in der Literaturgeschichte noch nicht gegeben: eine Anthologie, in der weit über tausend deutsche Gedichte von den Anfängen bis zur Gegenwart kenntnisreich interpretiert werden. Die Frankfurter Anthologie hat eindrucksvoll erreicht, was sie sich vorgenommen hat: Die bedeutenden Zeugnisse der Poesie in Erinnerung zu bringen und sie, angeregt durch zeitgenössische Interpretationskunst, von neuem lesen zu lernen. Erschließen, um zu bewahren: Das geheime Motto des Herausgebers hat ein Werk entstehen lassen, das nichts weniger ist als eine Einweihung in die Welt der Poesie." (Siegfried Lenz)
Annotation
Vor dreißig Jahren, am 15. Juni 1974, startete Marcel Reich-Ranicki ein in der europäischen Literaturgeschichte einmaliges Unternehmen: Unter dem Motto "Der Dichtung eine Gasse" stellt er seitdem in jeder Samstagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Gedichte aus sämtlichen Epochen deutscher Lyrik vor, jedes erläutert von einem namhaften Interpreten. Die Bände der Frankfurter Anthologie fassen die Gedichte und Interpretationen eines Jahrgangs zusammen. Inzwischen liegen über 1500 Gedichte vor; der siebenundzwanzigste Band versammelt weitere fünfzig Gedichte.
Autoren-Info:
Marcel Reich-Ranicki
Marcel Reich-Ranicki, geboren 1920 in Wloclawek an der Weichsel, ist in Berlin aufgewachsen. Er war 1960 - 1973 ständiger Literaturkritiker der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" und leitete 1973 - 1988 in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" die Redaktion für Literatur und literarisches Leben. In den Jahren 1968/69 lehrte er an amerikanischen Universitäten, 1971 - 1975 war er ständiger Gastprofessor für Neue Deutsche Literatur an den Universitäten von Stockholm und Uppsala, seit 1974 ist er Honorarprofessor an der Universität Tübingen, in den Jahren 1991/1992 bekleidete er die Heinrich-Heine-Gastprofessur an der Universität Düsseldorf. Seit 1988 leitete er das "Literarische Quartett" im Zweiten Deutschen Fernsehen.
Reich-Ranicki erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem: die Ehrendoktorwürde der Universitäten Uppsala, Augsburg, Bamberg und Düsseldorf, den Ricarda-Huch-Preis (1981), den Thomas-Mann-Preis (1987), den Bayerischen Fernsehpreis (1991), den Ludwig-Börne-Preis (1995), die Ehrendoktorwürde der Berliner Humboldt-Universität (2007), den Henri Nannen Preis für sein journalistisches Lebenswerk (2008), die Ehrenmedaille für Literatur der Ludwig-Börne-Stiftung (2010), den Internationalen Mendelssohn-Preis (2011) sowie den Kulturpreis der B.Z. für sein Lebenswerk (2012).





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