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Die rote Traumfabrik

Meschrabpom-Film und Prometheus (1921-1936). Ausstellungskatalog. Mitarb. v. Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernseh u. Museum of Modern Art, New York

Karin Herbst-Meßlinger, Alexander Schwarz, Günter Agde

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Artikel-Nr.:12994174

ISBN:978-386505214-8

Einband:gebunden

Erschienen:01/2012

Erschienen beiBertz + Fischer

Abmessungen:225x215mm

Gewicht:1175g

Seitenanzahl:252

m. zahlr. Farbfotos.

Beschreibung

Im Jahr 1921 begann eine einzigartige Filmkooperation zwischen der Internationalen Arbeiterhilfe (IAH, russ. übersetzt: Meschrabpom), die Willi Münzenberg von Berlin aus leitete, und Moisej Alejnikows Moskauer Filmstudio Rus, zu der später die deutsche Verleih- und Produktionsfirma Prometheus hinzukam. Die Fokussierung des so entstandenen Konzerns auf politische und soziale Themen und die innovativen Gestaltungsmittel, die Meschrabpom-Produktionen kennzeichnen, veränderten die Filmsprache des europäischen Kinos. Bis zur gewaltsamen Schließung 1933 in Berlin und 1936 in Moskau entstanden fast 600 Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme, darunter viele Klassiker des sowjetischen Films und des proletarischen Kinos in Deutschland. Wichtige Regisseure waren Boris Barnet, Wsewolod Pudowkin, Jakow Protasanow, Lew Kuleschow und Phil Jutzi.
Als erste deutsche Monografie über die legendäre Zusammenarbeit versammelt der vorliegende Band Studien russischer und deutscher Autoren zur Geschichte und Ästhetik der Filme, ergänzt durch historische Dokumente und eine vollständige Filmografie. Neben zahlreichen unveröffentlichten Fotos wird eine Auswahl zeitgenössischer avantgardistischer Filmplakate präsentiert.

Autoren-Info:

Alexander Schwarz

Dr. Alexander Schwarz, geb. 1961, Studium der Neueren deutschen Literatur, Slawistik und Neueren Geschichte in München, St. Andrews und an der Filmhochschule in Moskau; Promotion 1993 zum deutschen und russischen Stummfilm; 1994 bis 2004 Fernsehredakteur, seitdem freiberuflicher Filmhistoriker, Journalist und Autor von Dokumentarfilmen. Alexander Schwarz lebt in München.

Günter Agde

Günter Agde, Studium der Theaterwissenschaft in Leipzig, Promotion zum Dr. phil. an der Humboldt-Universität Berlin, Publikationen zur deutschen Filmgeschichte, zur DEFA, zum Exil und zu zeithistorischen Themen; langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter der Akademie der Künste Berlin, Gründungsmitglied des Vereins CineGraph Babelsberg e.V. und der Redaktion Filmblatt. Gastwissenschaftler am ZZF Potsdam, Lehraufträge an der Freien Universität und der Humboldt-Universität Berlin. Freischaffender Filmhistorikerm

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