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Der Oberst hat niemand, der ihm schreibt

Roman

Curt Meyer-Clason, Gabriel García Márquez

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Artikel-Nr.:11228920

ISBN:978-359616259-8

Erschienen:2004

Aus der ReiheFischer Taschenbücher

Band:Bd.16259

Erschienen beiFischer (TB.), Frankfurt

Gewicht:102g

Seitenanzahl:124

Rezension

"Eine Geschichte so heroisch wie 'Der alte Mann und das Meer', aber so poetisch wie nur irgendeine Arbeit von Garcia Marquez." (Die Welt)

Beschreibung

In einem kolumbianischen Tropendorf herrscht seit Jahren der Ausnahmezustand. Das Leben ist erstarrt, und die Menschen hoffen vergeblich auf Veränderung, auf Befreiung von der Militärdiktatur. Der Oberst, der mit seiner Frau in großer Armut lebt, erwartet seit 56 Jahren auf einen Brief der Regierung und eine Bestätigung seiner Veteranenpension. Doch niemand schreibt dem Oberst. Als einziger Besitz ist ihm noch der Kampfhahn seines Sohnes geblieben, der wegen Verteilung illegaler Flugblätter von der Polizei erschossen wurde. Bei aller Armut kann der Oberst sich nicht entschließen, den Hahn zu verkaufen. Umjubelt von den jungen Leuten des Dorfes behauptet sich der Hahn bei einem Training in der Arena, und der Oberst weiß nun, daß dieser Hahn für ihn und das Dorf ein Symbol der Hoffnung und des Widerstands ist.

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Autoren-Info:

Curt Meyer-Clason

Curt Meyer-Clason, geboren 1910, übersetzt aus dem Englischen, Französischen, Spanischen und Portugiesischen. Er verstarb 2012.

Gabriel García Márquez

Gabriel García Márquez, geb. am 6. März 1927 in dem kolumbianischen Dorf Aracataca als ältestes von sechzehn Kindern eines Telegrafisten, verbrachte seine frühe Kindheit bei seinen Großeltern. Nach dem abgebrochenen Jurastudium arbeitete er ab 1948 als Journalist in Cartagena, Barranquilla und Bogotá, und hielt sich in Rom und Paris auf. In diesen journalistischen Anfangsjahren entstanden auch seine ersten literarischen Texte. García Márquez hat sich immer als Schriftsteller und als Journalist verstanden. 1957 reiste er als Reporter in die DDR und die UDSSR. Er vertrat die kubanische Presseagentur Prensa Latina in Bogotá und New York. Die Veröffentlichung des Romans Hundert Jahre Einsamkeit (1967) machte ihn auf einen Schlag weltweit bekannt. Mit einer weltweiten Auflage von weit über zehn Millionen Exemplaren machte dieser Roman ihn zum meistgelesenen lateinamerikanischen Autor. 1982 erhielt Gabriel García Márquez den Nobelpreis für Literatur.Gabriel García Márquez, der ständig gegen Korruption und Drogenkriminalität in Kolumbien ankämpft, ist ein langjähriger Freund von Fidel Castro und bekennender Sozialist. Er hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt und gilt als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt.Gabriel García Márquez lebt in Mexiko-Stadt und auf Kuba.

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